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Abgasskandal & Dieselfahrverbot - Nutzen Sie Ihre Rechte

Ihr Anspruch im Dieselskandal

Vom Dieselskandal sind neben den Marken aus dem VW-Konzern auch andere Hersteller und Marken wie Mercedes, BMW und Opel betroffen. Für Autobesitzer ist es wichtig, den wirtschaftlichen Vorteil eines Vorgehens im Dieselskandal zu berechnen. Damit wird festgestellt, ob sich eine Rückabwicklung auch im konkreten Fall mehr lohnt als ein Verkauf. In der Regel wird eine Entschädigung für die gefahrenen Kilometer deutlich geringer ausfallen als der Wertverlust des Fahrzeugs – gerade bei Neuwagen. Ein Blick auf die aktuellen Entwicklungen des Dieselmarktes zeigt, dass der Verkauf keine wirkliche Alternative mehr darstellt. Ihr finanzieller Vorteil bei einem Vorgehen im Dieselskandal berechnet sich anhand des von Ihnen gezahlten Kaufpreises, der Fahrzeugklasse, dem Tachostand beim Kauf und den zurückgelegten Kilometern.

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Hier gilt als Faustformel: Je weniger Kilometer Sie mit dem Fahrzeug zurückgelegt haben, desto geringer fällt die Nutzungsentschädigung aus und desto mehr lohnt sich ein Vorgehen im Abgasskandal. Bei einem finanzierten Diesel sind zur Berechnung des finanziellen Vorteils außerdem weitere Daten zu Ihrem Autokredit notwendig. Wichtig für die Berechnung sind dann die Höhe der Anzahlung, das Datum des Vertragsschlusses, die monatlichen Raten und der effektive Jahreszins. All diese Daten lassen sich Ihren Vertragsunterlagen entnehmen. 

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Wurde der Kauf finanziert



Mit unserem Schnellrechner zum Abgasskandal können Sie konkret berechnen, welche finanziellen Vorteile für Sie möglich sind.

Ihre Schadensersatzansprüche als getäuschter Fahrzeugbesitzer geben Ihnen das Recht, den kompletten Kaufvertrag rückabzuwickeln. Sie erhalten den Kaufpreis gegen Rückgabe des Fahrzeugs zurück. Nach Ansicht der meisten Gerichte ist eine Entschädigung für die mit dem Wagen gefahrenen Kilometer zu zahlen. Diese berechnet sich nach der folgenden Formel: Gefahrene Kilometer / gewöhnliche Gesamtlaufleistung (im Mittel 250.000 Km, bei kleineren Fahrzeugen etwa 200.000, bei großen 300.000) * Kaufpreis.

Sofern Sie Ihr Fahrzeug finanziert haben, besteht zudem die Möglichkeit, gegen die finanzierende Bank vorzugehen.

Das kann sehr lukrativ sein, denn wenn Sie Ihren PKW nach dem 13.06.2014 gekauft und finanziert haben, brauchen Sie für die gefahrenen Kilometer keine Entschädigung zu leisten. Die Bank muss Ihnen die gezahlten Tilgungsleistungen zurückzahlen. Lediglich die im Darlehensvertrag vereinbarten Zinsen stehen der Bank zu. Diese werden von den geleisteten Raten abgezogen. Daraus ergibt sich das oben stehende Ergebnis.

Wenn Sie dagegen ihren PKW vor dem 13.06.2014 finanziert haben, hat die Gegenseite einen Nutzungsentschädigungsanspruch im Hinblick auf die gefahrenen Kilometer. Diese berechnet sich nach der oben genannten Formel für die gefahrenen Kilometer. Ferner stehen der Bank die vereinbarten Zinsen zu.

Im Gegenzug erhalten Sie die erbrachten Tilgungsleistungen zurück. Diesmal steht Ihnen aber auch ein Nutzungsentschädigungsanspruch hinsichtlich des an die Bank überlassenen Kapitals zu. Immerhin hat die Bank mit Ihrem Geld gewirtschaftet. Die Nutzungsentschädigung beträgt jeweils fünf Prozentpunkte über dem Basiszinssatz. Dieser Betrag wird mit dem Zinsanspruch der Bank verrechnet. Daraus ergibt sich das Gesamtergebnis.

Nach dem Widerruf werden Ihr Darlehen und der damit verbundene Kaufvertrag rückabgewickelt. Sie geben das Auto zurück und erhalten im Gegenzug den berechneten Geldbetrag.

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